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HDL und LDL Cholesterin: Alles, was Du wissen musst


Das Wort Cholesterin löst oft unbestimmte Ängste aus, weil es einen sehr schlechten Ruf genießt.


Vielleicht überrascht es Dich daher, zu hören, dass Cholesterin nicht grundsätzlich schlecht ist. Tatsächlich spielt es eine wichtige Rolle im Körper und wir alle brauchen es (aber natürlich im richtigen Verhältnis).


Was ist Cholesterin?


Cholesterin ist eine wächserne, fettähnliche Substanz, die in jeder Körperzelle vorkommt. Es hat viele Aufgaben, darunter Hilfe beim Aufbau und Erhalt der Zellmembranen, Hormonproduktion, Unterstützung bei der Fettverdauung und die Synthetisierung von Vitamin D.


Cholesterin wird vor allem von der Leber hergestellt, aber wir nehmen es auch über tierische Lebensmittel auf. Es wird im Blut innerhalb von Partikeln transportiert, die Lipoproteine genannt werden. Diese Lipoproteine haben hauptsächlich zwei Funktionen – und hier kommen die Begriffe „gutes Cholesterin“ und „schlechtes Cholesterin“ ins Spiel.


Das „schlechte” Cholesterin: LDL


Wenn Dir gesagt wird, dass Dein Cholesterin zu hoch ist, geht es um das Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Cholesterin. LDL-Cholesterin transportiert Cholesterin von der Leber zu den Zellen im Körper. Es wird oft als „schlecht" bezeichnet, denn zu viel LDL-Cholesterin im Blut führt zu Plaquebildung in den Arterien. Deshalb wird uns geraten, auf unseren Cholesterinspiegel zu achten.


Das „gute” Cholesterin: HDL


Cholesterin ist aber nicht nur schlecht. High-Density-Lipoprotein (HDL) hilft dabei, überschüssiges Cholesterin – bis zu 1/3 des LDL-Cholesterins – aus dem Blutkreislauf und den Arterien zu entfernen, und transportiert es dann zurück zur Leber, wo es verarbeitet und ausgeschieden wird.


Die richtige Balance


Wie bei vielen Dingen im Leben liegt der Schlüssel zu einem normalen, gesunden Cholesterinspiegel in der richtigen Balance. Um einen normalen, gesunden Cholesterinspiegel aufrechtzuerhalten, solltest du darauf achten, dass dein LDL (das „schlechte" Cholesterin) unter 116 mg/dL und Dein HDL (das „gute" Cholesterin) über 50 mg/dL liegt.


Das Gesamtcholesterin sollte unter 200 mg/dL liegen. Dieser Wert wird berechnet, indem man HDL, LDL und 20% der Triglyceride addiert.


3 Wege zu einem normalen, gesunden Cholesterinspiegel


Zum Glück gibt es einige gute Möglichkeiten, um Deinen Cholesterinspiegel möglichst dort zu halten, wo er sein sollte, angefangen mit einigen wichtigen Lebensstilfaktoren.


Eine gesunde Ernährung fürs Herz. Für die meisten von uns bedeutet das mehr gesunde Fette und Ballaststoffe und weniger ungesunde Fette und Salz. Iss eine Vielfalt an Obst, Gemüse, Nüssen, Vollkornprodukten und Fisch und meide hochverarbeitete und frittierte Lebensmittel. Vor allem Ballaststoffe sind sehr wichtig für die Aufrechterhaltung eines normalen, gesunden Cholesterinspiegels. Ein Ballaststoffpräparat wie Balance kann helfen, Deine Ballaststoffzufuhr zu erhöhen. (Zum Vergleich: Nur etwa 5-10 % der Amerikaner erreichen die empfohlene tägliche Ballaststoffzufuhr, was bedeutet, dass die meisten von uns noch einiges zu tun haben, um diese Lücke zu schließen).


Regelmäßig Sport. Die allgemeine Empfehlung lautet, sich mindestens 150 Minuten pro Woche mit mäßiger Intensität zu bewegen, aber alles ist besser als nichts. Wenn Du derzeit nicht sehr aktiv bist, fang klein an und steigere Dich auf längere, intensivere Trainingseinheiten.


Nicht rauchen und wenig Alkohol. Wenn Du rauchst, ist Aufhören so ziemlich das Beste, was Du für Dein Herz tun kannst – und Du wirst nicht lange warten müssen, um die ersten Vorteile zu sehen. Auch die Einschränkung Deines Alkoholkonsums kann einen großen Unterschied machen, da Alkohol den Triglyceridspiegel erhöhen kann.


Änderungen Deines Lebensstils sind ein guter Anfang, um den Cholesterinspiegel wieder in den Griff zu bekommen, aber vielleicht reicht das nicht aus. Dein Arzt kann Dir dabei helfen, einen Plan zu erstellen, der zu Deinen Bedürfnissen und Deinem Lebensstil passt.

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